Weinwirtschaft: EU- Abgeordneter Dorfmann und LR Schuler treffen EU-Kommissar Hogan

Die internationale Weinfachmesse Vinitaly bot gestern den Rahmen, für einen Austausch von Europaparlamentarier Dorfmann und Landesrat Schuler mit EU-Landwirtschaftskommissar Hogan.

In Verona dreht sich seit gestern (7. April) alles um den Wein. An der Eröffnung der größten italienischen Fachmesse „Vinitaly“ mit über 4000 Ausstellenden aus über hundert Ländern nahm auch der für Landwirtschaft zuständige EU-Kommissar Phil Hogan teil. Er verwies darauf, dass Italien mit sechs Milliarden Euro großen Anteil am Weinexport der EU von 20 Milliarden Euro habe.

Der EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung besuchte gestern gemeinsam mit den Südtiroler Politikern Herbert Dorfmann und Arnold Schuler und dem Obmann des Südtiroler Bauernbundes, Leo Tiefenthaler, den Südtirol Stand der 53. Ausgabe der Vinitaly. Kommissar Hogan, der über Südtirols kleinstrukturierte Landwirtschaft bestens Bescheid wusste, ermunterte Südtirol den erfolgreichen Weg weiterzugehen und auf höchste Qualität zu setzen: „Nur mit Qualitätsbewusstsein erzielt man eine hohe Wertschöpfung und gute Preise.“ Er informierte sich auch über die Absatz – und Exportmärkte der Südtiroler Weinwirtschaft und verwies dabei auf die zunehmende Bedeutung des asiatischen Raums als Exportland. „Der Wein ist ein Imageträger und Botschafter für Südtirol“, betonte Hogan.

Im EU- Parlament wurde letzte Woche über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik abgestimmt, „das Treffen war das eine gute Gelegenheit, Kommissar Hogan unsere Weinwirtschaft vorzustellen“, erklärte Herbert Dorfmann.

Qualität, Nachhaltigkeit und Nachverfolgbarkeit seien die Leitmotive der Südtiroler Weinwirtschaft, bestätigte Landesrat Schuler. Auf diese werde die Weinwirtschaft in ihrer Entwicklung und auch Südtirols Landwirtschaftspolitik bei der Definition der Entwicklungsziele setzen.

Der Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung betonte zudem, wie wichtig eine intakte Landwirtschaft sei, um die Abwanderung von ländlichen Gebieten zu verhindern. „Gerade dieser Tatsache wird unser Entwicklungskonzept Landwirtschaft 2030 Rechnung tragen“, bestätigte Landesrat Schuler.

 

 

Veröffentlicht am 08.04.2019
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