Sparstift gezielt ansetzen!

Gericht Brixen erhalten und neu strukturieren - SVP-Eisacktal legt Vorschlag vor

Die südlichen Gemeinden des Eisacktals Klausen, Villnöss, Lajen, Feldthurns und Villanders sollen zum Einzugsgebiet des Bezirksgerichtes Brixen kommen, so soll die bisher unverständliche Aufteilung mit dem politischen Bezirk einhergehen. So lautet der Vorschlag zur Kosteneinsparung des Bezirksausschusses der Südtiroler Volkspartei (SVP) im Eisacktal.

Das römische Sparpaket sieht die Schließung aller Außenstellen der Landesgerichte auf Staatsebene vor. Von einer Schließung betroffen wären in Südtirol Meran, Bruneck, Schlanders – und Brixen. Doch nun wächst hierzulande der Widerstand gegen diese Einsparungspolitik. Es gebe andere Möglichkeiten zur Kosteneinsparung, so der Eisacktaler Bezirksausschuss – und macht einen konkreten Vorschlag.

Durch die Neustrukturierung würde der Bezirk auf ein Einzugsgebiet von 71.000 Einwohnern erweitert und die Zone Eisacktal dementsprechend aufgewertet. SVP - Bezirksobmann Herbert Dorfmann unterstrich in der jüngsten Sitzung, dass eine funktionierende und logistisch gut erreichbare Gerichtsbarkeit einen wichtigen Service am Bürger darstellt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Tal ist.“ Es müsse deshalb mit allen Mitteln versucht werden, die peripheren Gerichte zu erhalten, war sich das Plenum in der Cusanus Akademie einig.

In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung von Brixen und der Bezirksgemeinschaft Eisacktal soll der Vorschlag diskutiert werden und anschließend dem zuständigen Ministerium unterbreitet werden.

Veröffentlicht am 15.11.2011
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