Herbert Dorfmann zum neuen EVP Koordinator des Landwirtschaftsausschusses im Europäischen Parlament gewählt

Als Herausforderung und Ehre zugleich bezeichnet der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann seine heutige Wahl zum Koordinator der Europäischen Volkspartei EVP im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Eine große Mehrheit entschied sich für den 50-Jährigen, der als Agronom und ehemaliger Direktor des Südtiroler Bauernbundes die Anliegen der Landwirtschaft bestens kennt. Der SVP-Politiker ist in dritter Amtszeit in Brüssel und war in den bisherigen Legislaturperioden bereits Mitglied des Landwirtschaftsausschusses. Dabei hat er wichtige Dossiers verfasst, im Vorjahr unter anderem den Bericht zur Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft. Darin hat das Europäische Parlament seinen Standpunkt zur Gemeinsamen Agrarpolitik für den Zeitraum 2020-2027 festgelegt.

 

Herbert Dorfmann wird in dieser Amtszeit des Parlaments die herausfordernde Aufgabe haben, die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Volkspartei zu koordinieren. Als Koordinator ist der Südtiroler EU-Parlamentarier der politische Leiter der EVP für Agrarfragen und wichtiger Ansprechpartner für Agrarfragen im Parlament. Die EVP-Fraktion ist die größte Fraktion im Europäischen Parlament und entsprechend spielen die Abgeordneten der EVP im Agrarausschuss, welche nun von Herbert Dorfmann geleitet werden, eine wichtige Rolle.

 

"Es ehrt und freut mich sehr, dass mich meine Parteikollegen gewählt haben“, sagt Herbert Dorfmann. Er werde die Aufgaben des Koordinators mit großem Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein ausführen. „In den kommenden Jahren haben wir uns entscheidenden Herausforderungen zu stellen, was die Zukunft der europäischen Landwirtschaft angeht“, sagt der Südtiroler Politiker. „Ich werde mein Bestes geben, um den Forderungen unserer Landwirte und der europäischen Bürgerinnen und Bürger insgesamt gerecht zu werden.“ Herbert Dorfmann will Qualitätsprodukte fördern, die Einhaltung europäischer Normen über die europäischen Grenzen hinaus einfordern, die Entwicklung und den Schutz des ländlichen Raumes unterstützen und ein besonderes Augenmerk auf die kleinstrukturierte Landwirtschaft legen: auf Familienbetriebe, die in Berg- und benachteiligten Gebieten ihre bäuerlichen Betriebe führen.

Veröffentlicht am 17.07.2019
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