Herbert Dorfmann bei EVP-Kongress in Rotterdam

„Gemeinsam Lösungen für neue Herausforderungen in und um Europa finden“

Die sich rasant verändernden Rahmenbedingungen für Europa stehen im Mittelpunkt des Kongresses der Europäischen Volkspartei (EVP), der derzeit in Rotterdam stattfindet. „In und um Europa hat in den letzten Wochen ein grundlegender Wandel stattgefunden, viele neue Herausforderungen kommen auf uns zu, auf die wir gemeinsam effiziente Antworten finden müssen“, betont der Europaparlamentarier Herbert Dorfmann.

Mit Christine von Stefenelli, der Vizepräsidentin der europäischen Seniorenvereinigung, vertritt Dorfmann Südtirol und die Südtiroler Volkspartei beim EVP-Kongress. Die SVP ist eine von mehr als 50 nationalen Volksparteien, die sich auf europäischer Ebene zur EVP zusammengeschlossen haben, um Anliegen gemeinsam voranzubringen. „Wir stehen in den EU-Institutionen für eine pragmatische Politik, für eine Politik, die konkrete Lösungen sucht, anstatt den schnellen Erfolg mit populistischen Parolen zu suchen“, so Dorfmann.

Eine solche Politik sei derzeit mehr denn je gefragt. „Putins Angriffskrieg in der Ukraine hat ein zuvor schon äußerst fragiles Gleichgewicht zum Einsturz gebracht“, so der Südtiroler EU-Parlamentarier, „zudem hat der Krieg eine ganze Reihe von neuen Fragen und Problemen auf die politische Tagesordnung gehoben: von einer neuen Flüchtlingswelle über Lebensmittelsicherheit und Energieversorgung bis zur Rüstung.“

All diese neuen Herausforderungen könnten in Europa nur gemeinsam angegangen werden. „Deshalb ist eine intensive Absprache gleichgesinnter politischer Kräfte so wichtig“, so Dorfmann, „und die EVP vertritt nun einmal viele Parteien, die in den EU-Mitgliedsländern Regierungsverantwortung tragen“.

Wichtig sei zudem, dass die EVP von einem erfahrenen, ausgleichenden Politiker geführt werde. „Umso mehr freut es mich, dass mit Manfred Weber ein Präsident an die Spitze der EVP gewählt wurde, der für eine fundierte Politik ohne Schnellschüsse steht“, erklärt der EU-Parlamentarier. Von Vorteil sei zudem, dass Weber Südtirol in- und auswendig kenne und daher stets ein offenes Ohr für Südtiroler Anliegen habe. „Einen Verbündeten wie Manfred Weber an der Spitze der EVP zu wissen, ist für Südtirol ein Glücksfall“, so Dorfmann.

 

Veröffentlicht am 01.06.2022
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