Friedensnobelpreis geht an die Europäische Union

Dorfmann: „Zeichen der Zeit erkannt und Grundwerte in den Vordergrund gestellt“
Der Südtiroler Abgeordnete zum Europäischen Parlament Herbert Dorfmann spricht von einem historischen Tag für die europäische Staatengemeinschaft. „Gerade nun, wo Europa mit der aktuellen Finanzsituation die schwierigste Zeit in ihrer Geschichte zu bewältigen hat, wird ihr dieser wichtige Preis zuerkannt. Die Nobel-Jury hat damit die Zeichen der Zeit erkannt und stellt die Grundwerte der Union in den Vordergrund. Ich freue mich für Europa, für uns Europäer!“, so Dorfmann.
Der Nobelpreis sei die Bestätigung, dass es in Europa um mehr als um Schulden und um den Euro geht. „Das Projekt EU steht für Freiheit, Frieden, Demokratie und Achtung der Menschenrechte und ist weltweit ein Vorbild“, freut sich Dorfmann über den 930.000 Euro dotierten Preis, der am 10. Dezember in Oslo verliehen wird.

Veröffentlicht am 12.10.2012
98
Prozent Anwesenheit
bei Abstimmungen im Plenum seit 2014.
50
Besuchergruppen
durchschnittlich pro Jahr.
100.441
Vorzugsstimmen
bei der Wahl des Europäischen Parlaments 2019.