EU-Ausschuss für Landwirtschaft besucht Südtirol

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geht in die entscheidende Phase. Seit der Vorstellung der Reformvorschläge durch Agrarkommissar Dacian Ciolos im vergangenen Herbst hat sich vieles getan. Es liegen unzählige Abänderungsanträge auf dem Tisch, und bis nach dem Sommer sollen dafür Kompromisse gefunden werden. Somit wird die Agrarpolitik ab 2014 neu geregelt.
Es freut mich daher ganz besonders und macht mich auch ein wenig stolz, dass es uns gelungen ist, den Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments nach Südtirol einzuladen.
Vom zwölften bis zum dreizehnten Juli werden an die zwanzig Entscheidungsträger aus dem wohl gewichtigsten Ausschuss des EU-Parlaments aus ganz Europa unser Land besuchen. Ziel dieser Delegationsreise wird es sein, den Abgeordneten einen Einblick in die kleinstrukturierte Südtiroler Berglandwirtschaft zu gewähren. Viele meiner Kollegen im Parlament kennen nur landwirtschaftliche Großeinheiten können sich die außerordentliche Situation auf unseren Bergbauernhöfen noch gar nicht vorstellen.
Ich möchte diesen Parlamentariern zeigen, warum wir bei den Verhandlungen rund um die GAP so hartnäckig sind. Der Erhalt und die weiterführende Förderung der Berglandwirtschaft sind für unser Land von grundlegender Wichtigkeit. Umso mehr ist nun die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Land gefordert.

Veröffentlicht am 25.06.2012
98
Prozent Anwesenheit
bei Abstimmungen im Plenum seit 2014.
50
Besuchergruppen
durchschnittlich pro Jahr.
100.441
Vorzugsstimmen
bei der Wahl des Europäischen Parlaments 2019.