EU-Abgeordnete koordinieren sich zur Unterstützung der Alpenraumstrategie

Der Schutz und die Entwicklung des Alpenraums sind ein besonderes Anliegen der Abgeordneten aus den Alpenregionen im Europäischen Parlament. Dazu wurde die Initiative "Friends of EUSALP", zu Deutsch Freunde der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) unter der Leitung des Südtiroler Europaabgeordneten Herbert Dorfmann wiederaufgenommen. Gemeinsam mit weiteren 10 Abgeordneten aus allen EU-EUSALP Staaten setzt er sich dafür ein, dass in den aktuellen Diskussionen auf EU Ebene der Alpenraum mit seinen besonders sensiblen geografischen Bedingungen gebührend berücksichtigt wird.

 

„Themen die im Europäischen Parlament diskutiert werden, wie zum Beispiel die Landwirtschaft in den Berggebieten oder der grenzüberschreitende Verkehr, betreffen im Hohen Maße auch den Alpenraum. Über die Initiative Friends of EUSALP können wir uns abstimmen und die Position der Alpenregionen im Parlament verstärkt vertreten“, so Herbert Dorfmann.

 

Der EUSALP-Raum ist unter Einbeziehung der Alpenvorregionen Bayern und Lombardei, sowie der nicht EU-Staaten Schweiz und Lichtenstein das wirtschaftlich attraktivste Gebiet Europas. Nichts desto trotz sieht sich der Alpenraum mit großen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert, die nur in Zusammenarbeit angegangen werden können. Maßnahmen gegen die Abwanderung aus den peripheren Berggebieten, der Schutz der Biodiversität, eine nachhaltige Mobilität und Anbindung, Förderung von erneuerbaren Energien und Innovation sowie Harmonisierungen der Ausbildungsmöglichkeiten sind einige Themen die bereits heute in der EUSALP grenzübergreifend diskutiert werden.

 

Die EUSALP Präsidentschaft wurde heuer von Italien an Frankreich übergeben, die den Fokus auf die Bekämpfung des Klimawandels und die ökologische Transformation legt. Herbert Dorfmann hat sich diesbezüglich gestern mit dem Präsidenten der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur Renaud Muselier ausgetauscht und die Zusammenarbeit zugesichert.  

 

Foto: Renaud Muselier und Herbert Dorfmann

Veröffentlicht am 21.02.2020
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