Eine SEV-Delegation traf in Brüssel mit dem Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann zusammen

Vertreter des Südtiroler Energieverbands (SEV) sind in dieser Woche mit dem Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann in Brüssel zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs im Europäischen Parlament standen die Entwürfe zu einer Energieunion, die derzeit von der EU-Kommission vorbereitet werden. Inzwischen liegt ein erstes Strategiepapier vor, mit dem die Kommission ihre Positionen in den strategischen Bereichen Gasversorgung, Netzauslastung, Versorgungssicherheit und energetische Gebäudesanierung formuliert hat. Ein fertiger Entwurf soll in diesem Frühjahr vorgestellt und an die Mitgliedsstaaten weitergeleitet werden. In einem konstruktiven Meinungsaustauch berieten Dorfmann und die SEV-Vertreter die weitreichenden Pläne der Kommission. In Brüssel sprach die SEV-Delegation, der neben dem Präsidenten Hanspeter Fuchs und dem Geschäftsführer Rudi Rienzner mehrere Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter angehörten, auch mit dem österreichischen EU-Parlamentarier Paul Rübig (EVP). Rübig ist im EU-Parlament Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Zudem besuchte die SEV-Delegation in der belgischen Hauptstadt die Vertretung des europäischen Verbands der Energieverteilungsunternehmen GEODE, dem der SEV angehört. Im Rahmen eines ausführlichen Meinungsaustauschs wurden im GEODE-Sitz Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Kooperation zwischen GEODE-Mitgliedern in Schlüsselbereichen wie E-Mobility und intelligente Netze (Smart Grids) ausgelotet.

Veröffentlicht am 06.02.2015
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