Aufbruch in Zagreb

Zwei Südtiroler, der EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann und Christine von Stefenelli als Vizepräsidentin der europäischen Seniorenvereinigung, nehmen derzeit am Parteikongress der Europäischen Volkspartei in Kroatien teil. Der scheidende EU-Ratspräsident Donald Tusk wird wahrscheinlich neuer Chef der Europäischen Volkspartei werden, zu der auch die SVP gehört. Dem Präsidium gehören neben dem Präsidenten zehn Vizepräsidenten, der Schatzmeister und der Generalsekretär an. Die Funktionen werden in diesen Tagen in Zagreb gewählt.

 

Am heutigen Mittwoch beginnt in Zagreb der Parteikongress der Europäischen Volkspartei. Diese vereint mehr als 50 nationale Volksparteien auf europäischer Ebene. Rund 2.000 Delegierte aus 40 Staaten nehmen daran teil. Dazu gehören Spitzenpolitiker wie die Chefin der EU-Kommission Ursula von der Leyen, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der designierte österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković wird die Delegationen aus ganz Europa begrüßen.

Aus Südtirol nehmen Herbert Dorfmann in seiner Rolle als Mitglied des Vorstands der Europäischen Volkspartei EVP im Europäischen Parlament und Christine von Stefenelli, Vizepräsidentin der europäischen Seniorenvereinigung ESU, daran teil.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl verschiedener Gremien: Der scheidende EU-Ratspräsident Donald Tusk stellt sich als einziger der Wahl des Präsidenten der Europäischen Volkspartei. Er wird den jetzigen französischen Parteivorsitzenden Joseph Daul abzulösen. Darüber hinaus werden zehn Vize-Vorsitzende, der Generalsekretär und der Schatzmeister gewählt. Herbert Dorfmann ist optimistisch: „In diesen Zeiten des politischen Umbruchs werden wir den Kongress in Zagreb nutzen, um uns bei wichtigen Themen auf eine klare Linie zu verständigen.“ Zu diesen Herausforderungen gehören unter anderem der Klimawandel und die Dynamiken im Westen Balkans. Herbert Dorfmann betont: „Wir stehen nach wie vor für eine konstruktive Politik, arbeiten Problematiken umfassend auf und suchen nicht nach vermeintlich einfachen und vorschnellen Lösungen.“

Veröffentlicht am 26.11.2019
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