Herbert Dorfmann beim Treffen der Umweltminister der Alpenländer und bei der Protestkundgebung gegen den Wolf in München

Der Südtiroler Europaabgeordnete Herbert Dorfmann wurde in seiner Funktion als Vorsitzender der Freunde der Makroregion Alpen im EU- Parlament zum Treffen der Umweltminister der Alpenländer nach München eingeladen, um über die EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Debatte stand die Errichtung einer Grünen Infrastruktur im Alpenraum. Damit soll der Umweltschutz im Alpenraum besser koordiniert und besser zwischen den einzelnen Regionen abgestimmt werden.

 

„Ich bin dafür, dass die Makroregion Alpen auch dazu genutzt wird, sich im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Bewirtschaftung im Alpenraum zu beraten und abzustimmen. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass ein neues Schutzniveau geschaffen wird, “ erklärt der SVP- Abgeordnete seinen Standpunkt.

Herbert Dorfmann unterstrich in seiner Rede, dass es im Alpenraum besonders wichtig ist, das sensible Gleichgewicht zwischen Natur und Kulturraum zu erhalten. Das ist nur möglich, wenn es gelingt, Menschen in den Bergen zu halten und die vielerorts schnell fortschreitende Abwanderung zu bremsen.

Am Rande der EUSALP- Tagung protestierten mehrere hundert Bauern,

darunter auch eine Abordnung aus Südtirol, gegen die Wiederansiedlung von Bären und Wölfen im Alpenraum.

Herbert Dorfmann meldete sich bei dieser Protestkundgebung zu Wort und sagte zu, in Brüssel dafür zu arbeiten, dass der Schutzstatus dieser großen Beutegreifer in der EU abgesenkt wird und den Staaten und Ländern dadurch mehr Eingriffsmöglichkeit und Handlungsspielraum ermöglicht wird.

„Weder Wolf noch Bär sind vom Aussterben bedrohte Arten, deshalb ist ein absoluter Schutz keineswegs gerechtfertigt. Die Landesverwaltung muss in die Lage versetzt werden, gemeinsam mit den Bauern, eine vernünftige Lösung im Umgang mit Bären und Wölfen zu finden, “ teilt Herbert Dorfmann mit.

Veröffentlicht am 06.10.2017
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